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Entwurf der neuen Orgel für die Heilig Kreuz Kirche in Detmold
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Das Stielwerk steht, im Hintergrund die Rahmen für die Pedalladen

Die Rahmen für das Schwellwerk sind montiert

Die ersten beiden Laden für das Pedal sind aufgebaut

Violoncello 8´und Choralbass 4´sind fertig eingeraspelt und angehängt

Fertige Schwellwerkslade mit einigen Pfeifen

Die ersten beiden Gehäuseecken sind provisorisch aufgestellt

Beide Schwellwerksladen sind auf die Rahmen gelegt.
Im Hintergrund ein Teil des aufgebauten Pedals

Fortschritt im Schwellwerk

Das Gehäuse nimmt Gestalt an.
Sichtbar ist hier die lange Seite des Gehäuses

Pedaltraktur

Die Technik im Unterbau

Manualwinkelsatz

das Schwellwerk mit den gestimmten Pfeifen
Auch im Violon 16' Pedal perfekte Längen

Pedalansicht

Blick ins schwellbare Positiv

Blick auf den Spieltisch in Detmold und den seitlichen Prospekt

Der Spieltisch im Detail
Blick über den Spieltisch auf die große Rosette und die seitlichen Prospekte
Spieltischtableau linke Seite
Frontansicht der neuen Orgel der Hochschule für Musik Detmold
(zum vergrößern bitte das Bild anklicken)
Die neue Orgel der Hochschule für Musik Detmold ist am Dienstag, 5. Oktober 2010, in der Heilig Kreuz-Kirche der Presse vorgestellt worden. Mit dem von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke gebauten Instrument besitzt die Hochschule nun eine der eindrucksvollsten Orgeln der Region.
Die Orgel ist mit ihren 62 Registern und mehr als 4.000 Pfeifen auf das Klangideal der deutschen und französischen Romantik gerichtet. Dazu gehört vor allem eine reiche Palette von charakteristischen 8’-Labialregistern, insbesondere im Schwellwerk, von zarten Farben und auch sehr leisen Registern. Ihre Disposition macht jedoch auch die Darstellung barocker Literatur möglich, die einen gravitätischen Klang benötigt, ebenso wie die Interpretation vorbarocker Kompositionen. Die stark ausgebauten Schwellwerke im II. und III. Manual besitzen für die Literatur der symphonischen französischen Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts alle notwendigen Zungenstimmen. Sowohl für die Interpretation zeitgenössischer Orgelmusik als auch für Orgelimprovisation verfügt das neue Instrument über eine ganze Reihe von bautechnischen Besonderheiten, die in dieser Fülle kaum in einer anderen Orgel zu finden sind, darunter Mixtursetzer für alle Werke, eine Pizzicato-Koppel Hauptwerk / Pedal, eine additive und auslösende Tastenfessel, eine Pedalteilung für das gesamte Pedal (H-c) sowie eine zusätzliche Windabschwächung. Außerdem ist ein Midi-System (mit Replay) vorhanden sowie ein hochmodernes Setzersystem mit einer Ablagemöglichkeit nach Titeln.
Die Orgel wird in einer von der HfM und der Kirchengemeinde gemeinsam konzipierten Festwoche vom 10. bis 17. Oktober 2010 in zwölf Veranstaltungen vorgestellt.
Text: Musikhochschule Detmold |
weitere Informationen ... Hochschule für Musik Detmold
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mit freundlichen Dank für die Bilder an Johannes Zander.Martin Doering und Robert Matysiak |